Sodele, der Lehrgang ist somit vorbei und gestern haben wir mehr oder weniger feierlich – im normalen Raum ohne Kaffee und Kuchen, mit dem man uns noch am ersten Tag köderte – unsere Bescheinigung über das erfolgreiche Beenden des RS-Grundlehrgangs über 160 Stunden erhalten.
Theorie: befriedigend (was ich auf vorschnelles Ankreuzen und unvollständiges Lesen zurückschließe)
Praxis: sehr gut (was nicht besonders schwer war, sofern man vorher geübt hat)
Damit bin ich nun theoretisch Rettungshelfer, praktisch aber erst nach dem Absolvieren der Praktika.
Der Lehrgang neigt sich seinem Ende zu und ich denke, es ist ermüdend zu lesen, welches Thema wir wann behandelt haben.
Morgen steht der “große” Abschlusstest an (schriftlicher Teil, max. 60 Min.) und am Mittwoch der praktische Teil mit anschließender Fahrerschulung am Donnerstag (AV 21). Da ich der erste Prüfling am Mittwoch bin, habe ich dementsprechend viel freie Zeit, in der ich wohl nach Osnabrück fahre.
Ein abschließendes Fazit zum Drumherum (Zimmer, Essen, Material):
- Das Material an sich war in Ordnung – für 28 Schüler vielleicht etwas unterdimensioniert, aber funktionsfähig. Die manuelle Absaugpumpe…okay. Die Fernotrage scheint auch schon etwas in die Jahre gekommen zu sein und lässt sich dementsprechend auch händeln.
- Das Zimmer war ein kleiner Schock. Die wöchentliche Grundreinigung fand eigentlich nur nach Beschwerde bei der Schulleitung statt. Meine Lampe über dem Bett hing so gerade eben noch über dem Bett. Ansonsten aber ganz in Ordnung.
- Das Essen… Geschmackssache. Für die normalerweise zu zahlenden 6 Euro bekommt man verhältnismäßig wenig. Aber ich zahle es ja nicht.
Viel Abwechslung war nicht in der Auswahl.
Das war jetzt nur Kritik, im Großen und Ganzen gefiel es mir hier aber gut. Der Unterricht war in der Regel interessant und auch die Verbindung zur Praxis passte. Zwar durften wir nicht in die RettArena, aber das kann ja noch beim Abschlusslehrgang kommen. 
Im Endeffekt: zu empfehlen.