Hey ihr,
lange ist es her, dass ihr in meiner "Parallelwelt" (damit dieser Begriff, mit dem diese Seite hier schon bezeichnet wurde, auch einmal Erwähnung findet) was gelesen habt - ganze zwei Monate schon nicht mehr.
Außer der Aktualisierung des Schülerferienticketartikels ist hier auch wirklich nicht viel passiert. Nicht aus Desinteresse, sondern weil ich viel Zeit mit Artikeln im Partynation-Magazin verbracht habe, eine Woche auf Mallorca verbracht habe, für eben schon genanntes Magazin vom Deichbrandfestival berichtet habe, und und und....
Ferien sind gar nicht so stressfrei, wie sie sonst immer waren.
Aber mal im Detail...
(wer das nicht lesen will, liest unter dem nächsten schwarzen Strich weiter)
Am 26. Juni, dem ersten Ferienwochenende war ja unser Rock im Moor Festival.
Das bedeutete: zwei Tage Schwerstarbeit im Voraus, Zäune aufbauen, Bühne aufbauen, das Feld absperren - eben alles, was gemacht werden muss.
Das Festival selbst lief eigentlich super. Zwar etwas wenig Zuschauerandrang, aber mir hat es echt Spaß gemacht.
Gleich darauf folgte dann schon der Urlaub, eine Woche Mallorca - Sommer, Sonne, Strand und Sonne...die hatte ich ja schon erwähnt.
Es war, ehrlich gesagt, ein wenig langweilig - das Dorf zwar schön, aber relativ klein. Meine Kamera hat aber zumindest bei mir für etwas Abwechslung gesorgt.
Beim Free for All Festival, in diesem Jahr am 10. Juli, hat meine Kamera von der FF Stapelmoor zwar noch einen "kleinen" Wasserspritzer abbekommen, aber das hält eine Kamera eigentlich wohl aus, trotz Plastiktechnik.
Das darauffolgende Wochenende sollte aber noch interessanter werden: Deichbrand!
Ein ganzes Wochenende Musik, Musik und...Musik.
Wer schon mal auf einem Festival war, weiß:
Lass' deine zivilisierten Gedanken zu Hause und verhalte dich so, wie du dich schon immer verhalten wolltest - sei Superman, Spiderman, surfe auf einem Tisch - oder alles auf einmal!
Auf dem Campingplatz zählt nämlich nur eins: Wer am meisten auffällt, hat gewonnen.
Man kann zwar auch ohne Verkleidung dort überleben, aber die andere Variante macht eindeutig mehr Spaß.
Interviews hatten wir genügend, meine ersten übrigens, und Interviewpartner waren unter anderem: Papa Roach, Revolverheld (ich), Kafkas (ich), The Sounds, Ohrbooten, Le Fly (ich), Grossstadtgeflüster (ich) und Itchy Poopzkid. Das Interview mit Subway to Sally kam leider nicht mehr zustande, da man von uns nichts wusste - denken wir uns denn Termine aus, oder wie?!
Vor allem folgende Mail belegt das Gegenteil:
"Hi Dennis,
Genau, das wäre dann der Samstag, der Auftrittstag. Ich hab grad nochmal ins Schedule der Band geschaut: lass uns 19 Uhr vereinbaren, das wäre am allerbesten für die Band.
Dein Ansprechpartner vor Ort ist [Name], der Tourmanager.
Er weiß Bescheid, dass du dich bei ihm meldest.
Liebe Grüße, [Name 2]"
Naja, acht Interviews sind dennoch genug Arbeit - vor allem danach, wenn alles transkripiert und geschnitten werden muss.
Und nun neigen sich die Ferien langsam ihrem Ende zu, ein Festival kommt noch: Omas Teich - Headliner in diesem Jahr ist Fettes Brot. Wie war das noch? Ick freu mir...
Das war's eigentlich auch schon, nur mal so ein kleines Lebenszeichen von mir, die Stürme habe ich schließlich überlebt.
Zum Schluss noch eine Frage, die ich mir schon seit Wochen stelle:
Muss man ein Jahr vor'm Abitur schon wissen, was man danach macht? - wie steht ihr dazu?
Ich jedenfalls bin noch total unentschlossen und weiß, bis auf mein FSJ im Ausland, was ich eingeplant habe, noch gar nichts - eine offene Zukunft hat doch etwas. ;)
Naja, bis dann mal.
Dennis (ich drifte dann mal wieder in die Realität ab)
27. Juli 2010


